Äußerst umfangreich war das Repertoire, das der Musizierklub
Trappenkamp auf seinem Frühlingskonzert den 130 Zuhörern im Trappenkamper
Bürgersaal bot. Die 33 Musikstücke hatten eine Bandbreite, die von
Frühlingsweisen über Pop und Evergreens bis zur Klassik reichte. Angenehm
auch der Wechsel zwischen Chor und Orchesterdarbietung. Da der Musizierklub
Trappenkamp dem Sudetendeutschen Kulturwerk angehört, stammten auch zwei
Volksweisen aus dem Sudetenland: „Jetzt kommen die lustigen Tage“
aus Mähren und die Annabel-Mazurka nach einer Volksweise aus Böhmen.
Dass das Repertoire viel Pop enthielt, z.B. Abba-Songs, „Morning has broken“,
„A groovy kind of love“ und „A whiter shade of pale“,
erfreute die Zuhörer – ablesbar am Beifall. Offenbar hält die
Mischung, geschickt von der Leiterin Marion Baumgartl ausgewählt, auch
die Musiziergruppe, die zwischen 10 und 70 Jahre alt ist, gut zusammen.
Trappenkamps neuer Bürgervorsteher Uwe Christ ergriff die Gelegenheit,
sich für die traditionelle Veranstaltung und die gute Jugendarbeit zu bedanken.
Diese findet, kaum beachtet, in aller Stille statt. Von der Gruppe sprang der
Funken zu den Zuhörern über, und diese spürten: Hier üben
Alt und Jung gern für musikalische Auftritte zusammen und sind mit Freude
dabei. Mit den Zugaben „Soviel Schwung“ und „Ein schöner
Tag zu Ende geht“ klang der Abend aus.
Klaus Deneke